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Praxis auf Gottheiten Mit Gottheit (Tibetisch: Yidam; Sanskrit: Ishtadevatâ) ist im Buddhismus nicht eine äußere von uns getrennte Wesenheit gemeint, sondern Gottheit steht für den vollkommen reinen Aspekt unseres eigenen Geistes. Wenn wir auf einen Yidam praktizieren, so üben wir uns darin, unser unreines und begrenztes Gewahrsein durch ein reines und offenes Gewahrsein zu ersetzen. Wir entwickeln das Gewahrsein der vollkommen reinen Weisheit oder die reine Sichtweise, wo wir sehen, dass alle Erscheinungsformen in ihrem Wesen vollkommen rein sind. Was bedeutet die unreine Sicht durch eine reine Sichtweise zu ersetzen? Es bedeutet, sich in der Meditation darin zu üben, die gewöhnliche von Schleiern getrübte Wahrnehmung durch Weisheitsgewahrsein zu ersetzen. |
![]() Weisse Tara
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In der Yidam Praxis arbeiten wir mit unserer Vorstellungskraft.
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